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Über uns

Feldfrische, naturbelassene und vor allem leckere Lebensmittel von der Ottensteiner Hochebene

Ernteanteil beziehen und jede Woche frisches und leckeres Gemüse & mehr genießen

Der Verein Hof Dreyer e.V. ist eine gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft und Marktgärtnerei. Viele private Haushalte und andere Einrichtungen sind Mitglied und erhalten das ganze Jahr über frisches Gartengemüse, Salate, Kräuter, Kartoffeln, Getreide und Äpfel.

Wir bewirtschaften ca. 1.500m² Gemüsegarten und einen ein Hektar großen Acker auf der Ottensteiner Hochebene bei Bad Pyrmont. Die zwei angestellten Gärtner / Landwirte bauen an, ernten und kümmern sich um die Organisation. Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag und holen dafür ein Mal wöchentlich ihre Erntekiste im Dorf Baarsen (bei Bad Pyrmont) ab. Wer von weiter her kommt kann sich mit anderen Mitgliedern zusammenschließen und Fahrgemeinschaften bilden oder sich einer bereits etablierten Fahrgemeinschaft anschließen.

Neben den frischen Lebensmitteln bieten wir – freiwillige – Mitmachtage an einigen Samstagen, zu denen wir über unsere Mitglieder-Mail und über soziale Medien einladen. Hier könnt ihr gemeinsam mit unseren Gärtnern und Landwirten die Hände in die Erde stecken und tatkräftig mit anpacken. Je nach Saison steht immer wieder etwas anderes an. So wollen wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, ihr eigenes Gemüse und ihre Kartoffeln zu pflegen und aufwachsen zu sehen. Das schmeckt nachher nämlich noch viel besser!

Der Mitgliedsbeitrag beträgt aktuell zwischen 528 und 660€ je Ernteanteil und Jahr, je nach dem ob man mit helfen oder nur frische Lebensmittel genießen möchte. Eine Saison beginnt am 1.4. und endet am 31.3. des Folgejahres. Der Beitrag kann jährlich oder in monatlichen Raten gezahlt werden. Ein Anteil ist darauf ausgelegt, 1-2 Personen für eine Woche mit Gemüse zu versorgen, je nach eigenen Ess- und Einkaufsgewohnheiten. Es ist auch möglich einen Anteil mit jemand anderem zu teilen oder mehrere Ernteanteile zu bekommen.

Dafür gibt es wöchentlich im Normalfall einen Korb oder einen großen Stoffbeutel voll leckeres, regionales Gemüse, viele verschiedene Salatsorten und Kräuter. Im Winter, bei schlechten Wetterverhältnissen oder Schädlingsbefall kann es aber auch mal etwas weniger sein. Im Sommer und Herbst werden die Kartoffeln und Getreide geerntet, die dann auch nach und nach ausgegeben werden.

In der Regel gibt es ein Mal pro Woche einen Abholtag. Im Winter, meist zwischen Dezember und März, wird die Abholung in Abhängigkeit von der Witterung zwei-, drei- oder vier-wöchentlich sein. Dies wird immer über die Mitglieder-Mail mitgeteilt. Insgesamt sind es ca. 40-45 Abholtage pro Jahr.

Über die Initiatoren

Tine Sauter und Jens Dreyer: „Gärtnern & Landwirtschaft und damit verbunden der Anbau und der Genuß leckerer Lebensmittel bedeutet für uns sinnvolles Tun für uns selbst und die Region. Es ermöglicht uns viel zu lernen, interessante Menschen kennenzulernen, der Natur näher zu kommen, Höhen und Tiefen zu erleben und dabei, uns und anderen Freude zu bereiten.“

Transparente, naturbelassene Landwirtschaft

Wir stehen für eine regionale und saisonale Lebensmittelerzeugung und -verteilung, eine eigene Jungpflanzenvorzucht mit biologischem, samenfestem Saatgut, eine eigene, immer umfassender werdende Saatgutgewinnung, den direkten Kontakt zu Landwirten und Gärtnern und eine kleinstrukturierte Landwirtschaft.

Unsere Lebensmittel kommen zu 100% lokal von der Ottensteiner Hochebene und sind durch unseren naturbelassenen Anbau sehr wertvoll z.B. in Punkto  Struktur- und Ballaststoffreichtum sowie Mineralien- und Informationsgehalt. Jedes einzelne Samenkorn, jedes einzelne Pflänzchen geht den Weg durch unsere Hände, bevor es in dem von Hand angelegten Beet landet. 

Wir bauen chemisch unbehandelt und das Gemüse gänzlich ohne Maschinen an und wollen Transparenz schaffen. Deswegen geben wir Interessenten und Mitgliedern die Möglichkeit, den unbehandelten Lebensmittelanbau kennenzulernen, mitzuwirken oder uns zu besuchen. Freiwillig natürlich. 

Im ökologischen Anbau ist der Boden das Kapital. Ist dieser locker und nährstoffreich, wachsen knackige und qualitativ hochwertige Lebensmittel fast wie von selbst. Erfahrungen aus dem Market Gardening und No Dig (kein Umgraben) fließen mit ein: Beete sind als Dauerbeete angelegt und werden nicht gepflügt. Stattdessen mulchen wir mit Kompost. Dies ermöglicht die ständige Belebung und Bedeckung des Bodens bei gleichzeitigem Nährstoffgewinn durch die Aktivität einer Vielzahl von Tieren im Boden und Kompost. Effiziente und erprobte Anbau- und Erntemethoden ermöglichen eine zuverlässige Ernte für unsere Mitglieder.

Wir verzichten auf Öko-Siegel und -Zertifizierungen und investieren die Zeit und das Geld lieber in die Qualität der angebauten Lebensmittel. Da Begriffe wie „Ökologisch“ oder „Bio“ durch diese Siegel geschützt sind und unsere Vorgehensweise auch nicht zu 100% beschreibt, bezeichnen wir unsere Lebensmittel lieber als natürlich, naturbelassen oder unbehandelt.

Um den Boden aufzubauen haben wir 2020 Kompost von der Stadt Bad Pyrmont genutzt. Dieser hat eine sehr gute Qualität. Er ist aber nicht Bio-zertifiziert oder ähnliches. Weiterhin wurde der Kartoffel- und Getreideacker bis 2020 konventionell bewirtschaft. Zukünftig werden wir außer Kompost – und das seit 2022 zum Großteil eigenen – und Pferdemist von uns bekannten Pferdehaltern aber nichts weiter zuführen. Vor Schädlingen u.ä. schützen wir unsere Kulturen mit Insektenschutznetzen, Vlies und dergleichen.

Hof Dreyer e.V.